Stille Wasser sind meist tief, und klare Wasser sind meist kalt.
Selbst wer am Wasser lebt, verschwende nicht das Wasser.
Wasser ist immer und überall in Bewegung.
Amman iman – Wasser ist Leben.
Trinke aus der Quelle, solange sie sprudelt.
Das Leben formt den Menschen, wie Wasser den Stein.

Als «nicht gewinnorientierte» Genossenschaft haben wir ein Ziel:
Die Versorgung der Stadt Rapperswil-Jona mit Trink-, Brauch- und Löschwasser. Fortwährend in bester Qualität, genügender Menge und Druck.

WASSERWISSEN

www.trinkwasser.ch

Die Internetseite zum Thema Trinkwasser in der Schweiz.
Sie erfahren alles Grundlegende über das wichtigste Lebensmittel.
 
wvrj meer

Links zum thema Wasser

www.hahnenburger.ch
Gesundheitsförderung Schweiz und verschiedene Partner setzen sich gemeinsam dafür ein, das Bewusstsein für das Wassertrinken nachhaltig zu stärken.

www.wasserfussabdruck.org
Der Mensch nutzt Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen, weitaus mehr jedoch zur Herstellung von Gütern wie Nahrung, Papier, Kleidung, etc.. Der sog. «Wasser-Fussabdruck» ist ein Indikator, der den direkten und den indirekten Wasserverbrauch eines Konsumenten oder eines Produzenten aufzeigt.

www.nfp61.ch
Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Wassernutzung» erarbeitete in 16 Forschungsprojekten wissenschaftliche Grundlagen und Methoden für einen nachhaltigen Umgang mit den Wasserressourcen in der Schweiz

www.drought.ch
Die Informationsplattform zur Früherkennung von Trockenheit in der Schweiz

www.naturwissenschaften.ch

Publikation Brennpunkt Klima Schweiz - Wichtige Aussagen zum zukünftigen Klima

www.pusch.ch
Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch organisiert Kurse und Umweltunterricht, lanciert Aktionstage und entwirft Strategien für den Umweltschutz von Morgen.

www.helvetas.ch
Wasser ist Lebensgrundlage – wo es verschmutzt ist oder fehlt, ist eine nachhaltige Entwicklung nicht möglich. Helvetas hilft!

www.rapperswil-jona.ch
Alles Wissen rund um die Stadt Rapperswil-Jona

 

Diverse Publikationen im Internet

Leitbild Wasserversorgung des Kanton SG

Branchenbericht der schweizerischen Wasserversorgung

Factsheet – Wasser in der Schweiz

Faktenblatt – Globale Wasserversorgung,  Konsequenzen für die Schweiz

Kleines ABC der Spurenstoffe im Trinkwasser

Bodenschätze – Wertvolle Hinweise auf ein intaktes Erdreich

Publikationsübersicht zum Thema Wasser des Bundes

Wasserspass – Energie sparen ohne Komfortverlust 

Virtuelles Wasser

Spurenstoffe im Trinkwasser

 

Trinkrechner-app

Wasser

Die Trinkrechner-App der Gesundheitsförderung Schweiz rechnet den ungefähren Flüssigkeitsverbrauch und die empfohlene Trinkmenge für Personen aus, die sich draussen bewegen. Sie bietet Tipps und Informationen zu Wassertrinken und Süssgetränken.

Erhältlich im App Store oder Google Play Store.

300 Liter

Wasser sind zur Produktion
von 1 Mass Bier nötig.

2/3

der Weltbevölkerung sind
künftig von Wassermangel betroffen.

3 Prozent

des weltweit vorhandenen Wassers ist Süsswasser.
1% ist für den Menschen verfügbar.

2%

des jährlichen Niederschlages
werden heute für Trinkwasser genutzt.

2.6 Milliarden

Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sanitären Anlagen.

Fachinformation: Wasserkonsum

Trinkwasser, der beste Durstlöscher


Steffi Schlüchter von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung und Andreas Peter vom kantonalen Labor Zürich beantworten häufige Fragen zum Wasserkonsum.

Wie viel Flüssigkeit brauchen wir?
Der Körper scheidet laufend Wasser oder Wasserdampf aus, sei es über den Urin, den Stuhl oder die Haut. Um es zu ersetzen, muss eine 70 Kilogramm schwere Person täglich 2–2,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Da auch Nahrungsmittel Wasser enthalten, sollte man pro Tag 1–2 Liter trinken. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) rät zu Wasser, denn es enthält keine Kalorien.

Soll man während dem Sporttreiben Wasser trinken?
«Ja, unbedingt», sagt Steffi Schlüchter, Leiterin des Informationsdienstes Nutrinfo bei der SGE. Ein Getränk mit Elektrolyten ist dabei nicht nötig; Wasser reicht für den Durchschnittssportler aus.

Wann soll man Wasser trinken?
Am besten über den ganzen Tag verteilt, und zwar, bevor man Durst empfindet. Durst ist ein Notsignal des Körpers und zeugt von einem Flüssigkeitsmangel.

Was für Folgen hat es, wenn man zu wenig trinkt?
Rasch treten Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und eine dadurch verminderte Leistungsfähigkeit auf.

Wie behalte ich den Überblick über meinen Wasserkonsum?
«Wichtig ist, dass man das Wasserglas und die Flasche stets vor Augen hat», sagt Steffi Schlüchter. Man kann eine Wasserkaraffe auf den Bürotisch stellen und sich vornehmen, sie im Lauf des Tages zu leeren, oder sich morgens eine 1,5-Liter-Flasche füllen und sie den ganzen Tag dabei haben. Als Gedächtnisstütze können auch Mahlzeiten dienen: «Das Wasserglas gehört auf den Tisch wie der Teller und das Besteck», sagt Steffi Schlüchter.

Worin soll man Wasser für unterwegs aufbewahren?
Das spielt für den Tagesgebrauch keine Rolle. «Es wird in der Fachwelt diskutiert, ob zum Beispiel Recyclingglas oder PET bei sehr langer Lagerung in Flaschen einen Einfluss auf die Qualität des Wassers haben können», sagt Andreas Peter, der Wasserexperte des kantonalen Labors Zürich.

Was ist für die Gesundheit besser, Mineralwasser oder Trinkwasser?
Die gesetzlichen Vorschriften sind für Trinkwasser bedeutend strenger als für Mineralwasser. Ersteres wird häufiger kontrolliert und die Toleranzwerte für Bakterien sind niedriger. Die Wasserversorger garantieren für einwandfreie Trinkwasserqualität. Andreas Peter empfiehlt daher Trinkwasser als Durstlöscher. Die Wasserversorger haben auf die Hausinstallationen aber keinen Einfluss: «Je nach deren Zustand kann es punktuell zu Verschlechterungen kommen», sagt Andreas Peter. Er empfiehlt daher, die ersten Liter aus dem Hahn ablaufen zu lassen.

Kann man seinen Mineralienbedarf mit Mineralwasser decken?
«Kalzium- und magnesiumreiches Mineralwasser kann einen wesentlichen Beitrag zum Tagesbedarf leisten», sagt Steffi Schlüchter. Ihn ausschliesslich damit zu decken, hält Andreas Peter jedoch für wenig realistisch. Es empfiehlt sich daher, zum Beispiel Kalzium über Nahrungsmittel, vor allem Milchprodukte, zu sich zu nehmen. Wer sie nicht mag oder nicht verträgt, kann gegebenenfalls auf eine Nahrungsergänzung zurückgreifen, rät Steffi Schlüchter. 

Welche Getränke darf ich neben Wasser konsumieren und wie oft?
Als Alternative zu Wasser empfiehlt die SGE ungesüsste Früchte- oder Kräutertees und stark verdünnte Fruchtsäfte. Bei Süssgetränken rät sie zu grösster Zurückhaltung. Sie liefern viel Energie in Form von leeren Kalorien, jedoch keine anderen wertvollen Nährstoffe. Ausserdem greift die Säure die Zähne an. Der Säuregehalt ist bei künstlich gesüssten Getränken ebenfalls hoch, sodass man sie nur gelegentlich konsumieren sollte.

Stimmt es, dass Kaffee und Bier den Körper entwässern?
Kaffee wirkt harntreibend, weil er als Stimulans auch die Nierentätigkeit und damit den Ausscheidungsprozess anregt. Seine Wirkung wurde aber lange überschätzt, weshalb Kaffee nicht mehr als Flüssigkeitsräuber verurteilt werden kann. Dennoch sollten koffeinhaltige Getränke massvoll genossen werden. Das Bier wirke auf eine andere Weise, erklärt Steffi Schlüchter: «Der Körper ist bestrebt, den Alkohol so schnell wie möglich auszuscheiden.» Deshalb rät sie auch hier zu moderatem Konsum.

 

Fachinformation: Virtuelles Wasser

Wasser sparen – am richtigen Ort

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In einer Mahlzeit steckt oft mehr Wasser als in einem Vollbad – wenn man das virtuelle Wasser mitrechnet. Wo Sparen effizient ist, will daher wohlüberlegt sein.

Wie viel Wasser Herr und Frau Schweizer pro Tag im Haushalt zum Duschen, Kochen oder Waschen brauchen, können wir genau beziffern: 162 Liter sind es im Schnitt. In Wirklichkeit jedoch verbrauchen wir ein Vielfaches davon – in Form von virtuellem Wasser. Der Begriff bezeichnet das Wasser, das für die Produktion von Lebensmitteln und anderen Konsumgütern wie Kleidung oder Elektronik verbraucht wurde und mit ihrem Import virtuell mitreist. John Anthony Allan, Professor am King’s College London, hat den Begriff geprägt. Er bekam dafür 2008 den Stockholm Water Prize, eine Auszeichnung für Leute, die sich um den Schutz der Ressource Trinkwasser verdient machen.

Mehr dazu im Artikel «Wasser sparen –  am richtigen Ort»

 

«Die Betrachtung des Wasserkreislaufs ist entscheidend»

Interview mit Prof. Peter Reichert, Eawag


Womit befasst sich die Forschung zu virtuellem Wasser?

Die Forschung erstellt Wasserbilanzen, das heisst, sie berechnet, wie viel es an einem bestimmten Ort regnet, wie viel Wasser davon abfliesst und wie viel Grundwasser nachfliesst. Unsere Spezialistin für virtuelles Wasser, Dr. Hong Yang, entwickelt Vorhersagen über die Menge an Nahrungsmitteln, die mit den Wasserressourcen in einem bestimmten Kontinent produziert werden können.

Was geschieht mit den Resultaten, die Ihre Abteilung erzielt?
Wir können Entscheidungshilfen an Länder liefern, die Gebiete mit Wasserproblemen haben, z. B. der Iran. Eine iranische Wissenschaftlerin hat im Rahmen einer Doktorarbeit an der Eawag Gebiete im Iran identifiziert, in welchen die Wasserprobleme ernst oder die Anbaumethoden nicht nachhaltig sind. Solche Resultate können den lokalen Entscheidungsträgern präsentiert werden und diese können dann auf dieser Grundlage sinnvolle Gegenmassnahmen entwickeln.

Was können Sie zum verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser beitragen?
Die Betrachtung des Wasserkreislaufs ist entscheidend, um zu sehen, ob Wasserressourcen übernutzt werden. So würde eine zu grosse Entnahme aus dem Grundwasser zu einer Absenkung des Wasserspiegels führen. Wie viel Wasser in verantwortungsvoller Art entnommen werden kann, hängt also sehr stark vom Klima und von den regionalen Wasserflüssen ab. Das ist in wasserarmen Ländern ein viel grösseres Problem als bei uns.

Wir verbrauchen im Haushalt täglich 162 Liter Trinkwasser. Verglichen mit den 4000 Litern virtuellem Wasser pro Person und Tag ist diese Menge winzig.