Selbst wer am Wasser lebt, verschwende nicht das Wasser.
Wasser ist immer und überall in Bewegung.
Trinke aus der Quelle, solange sie sprudelt.
Amman iman – Wasser ist Leben.
Stille Wasser sind meist tief, und klare Wasser sind meist kalt.
Das Leben formt den Menschen, wie Wasser den Stein.

Als «nicht gewinnorientierte» Genossenschaft haben wir ein Ziel:
Die Versorgung der Stadt Rapperswil-Jona mit Trink-, Brauch- und Löschwasser. Fortwährend in bester Qualität, genügender Menge und Druck.

Wasser ist Leben!

Sauberes Trinkwasser ist ein kostbares Gut und ein unentbehrliches Lebensmittel, welches in der Schweiz höchsten Qualitätsansprüchen genügen muss. In Rapperswil-Jona steht es in genügender Menge, umweltfreundlich und in bester Qualität zur Verfügung. Dazu wird es zum kostengünstigen Preis direkt nach Hause geliefert – 365 Tage im Jahr.

Herkunft des Trinkwassers in Rapperswil Jona

wvrj trinkwasser wvrj trinkwasserherkunft

Durchschnittlich 75– 80% des verteilten Trinkwassers in Rapperswil-Jona werden in den vier eigenen Grundwasserpumpwerken Grünfeld, Busskirch, Tägernau und Hanfländer gefördert.

15–20% ist aufbereitetes Seewasser von der Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland. Dieses wird in Stäfa und Männedorf aus dem Zürichsee gepumpt und im Seewasserwerk Mühlehölzli zu einwandfreiem Trinkwasser aufbereitet.

 

Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland

Die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland ist ein sehr wichtiges Gemeinschaftswerk, an welchem 14 Gesellschafter beteiligt sind. Ihre Aufgabe ist die Sicherstellung der Versorgung mit Trinkwasser der Bevölkerung im Zürcher Oberland und in Rapperswil-Jona.
www.gwv.gwrueti.ch

Die restlichen 5–10% werden von den Quellen der Wasserversorgung Goldingen-Meilen sowie von unserer Nachbarversorgung Rüti gespiesen.

 

Wasserversorgung Goldingen-Meilen

Die Geschichte des sogenannten «Goldingerwassers» beginnt 1905 in Stäfa, nachdem der Thalwiler Ingenieur Bosshard als Berater zur Problemlösung des dauernden Wassermangels auf der rechten Zürichseeseite, zugezogen wird. Zwei Jahre später wurde das Projekt in Angriff genommen. Stäfa, Männedorf und Uetikon am See waren in der Gründung der Gesellschaft vorangegangen, welcher später auch Hombrechtikon noch beitrat. Baubeginn für die 28 km lange Wasserleitung war 1911, wobei ein Heer von Taglöhnern den Stollen- und Leitungsbau in reiner Handarbeit bewerkstelligte. Die definitive Inbetriebnahme erfolgte im Januar 1912 und seither fliesst das Goldingerwasser ohne eine einzige Pumpe an den Zürichsee. Die Wasserversorgung Rapperswil-Jona hat ein Bezugsrecht von 200 Liter pro Minute.
www.ewmag.ch/wasser/wv-goldingen-meilen/

 

Wasserversorgung Rüti

Weil die WV Rüti in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts in Wagen ein Grundwasserpumpwerk erstellte, ergab sich ein Recht für die Wasserversorgung Rapperswil-Jona für einen Dauerbezug von 30 Liter pro Minute.
www.gwrueti.ch/wasser/